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Itacimirim (was bei den Indianern soviel wie Kleiner Stein bedeutet) ist ein Strandort, der fast ausschliesslich aus Ferienhaeusern besteht und keine Geschaefte hat. Aus diesem Grund ist Itacimirim ein ruhiger Platz, der nur an Wochenenden mehr bewegt ist, wenn die Badegaeste aus der Stadt Salvador kommen, die sich dieses Stueck Paradies ausgesucht haben, um auszuruhen und neue Energie aufzutanken; denn nach Aussage einiger der diesen Strand seit langem besuchenden Touristen, ist Itacimirim ein energiespendender Ort.
Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 25C. Die Entfernung vom internationalen Flughafen von Salvador betraegt. 48km. |

Praia da Espera – Natuerliche Pools |

Praia da Espera

Itacimirim – See

Praia da Espera |
In etwa 7km Entfernung liegt der bekannte Ferienort Praia do Forte, wo man bei Bedarf Discos, Restaurants und Geschaefte findet.
Itacimirim ist der charmanteste Strandort an der Kokus-Strasse und bietet vor allem Natur. Es gibt gleich fünf Strände, von den der erste, die Praia da Barra, an der Muendung des Flusses Pojuca mit seinen Mangroven und Palmen liegt. Das warme Suesswasser des Flusses vereint sich mit dem klaren Wasser eines in ihn muendenden Baches, der, nachdem er zwei Seen durchquert hat, gemeinsam mit dem Pojuca ins Meer muendet. Wer sich vom Wasser des Baches oder des Flusses- ohne grosse Anstrengungen zu machen -umspielen lassen will, findet hier sein Vergnuegen.
Der zweite Strand wird Praia das Ondas genannt, wegen seiner starken Wellen. Der dritte heisst Praia do Porto, weil hier frueher auch Fischerboote anlegten.
Direkt vor unserer Pension liegt der vierte Strand, Praia da Espera. Hier gibt es einen vielbesuchten Ankerplatz fuer Fischerboote, da die Kueste hier reich na Fischen und Meeresfruechten ist. Der Ankerplatz wird gebildet von unter dem Wasserspiegel liegenden Riffs, die die Boote vor den Wellen schuetzen.
Von daher kommt auch der Name Praia da Espera oder Strand des Wartens :
wenn das Wetter umschlaegt und alle anderen Ankerplaetze in der Gegend nicht mehr angefahren werden koennen, kommen die Frauen der Fischer zur Praia da Espera, um hier auf ihre Maenner zu warten, da dieser Ort bei den Fischern als der bei Sturm einzig verlaessliche Hafen an diesem Kuestenstreifen gilt.
Gleich neben dem Ankerplatz werden bei Ebbe von Korallenriffs gebildete natuerliche Schwimmbecken frei. Da gibt es dann ausgezeichnete Gelegenheiten zum Tauchen und Schnorcheln nach Korallenfischen.
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Etwas weiter den Strand hinunter wurde ein Denkmal zu Ehren von Amyr Klink errichtet, der im Jahre 1984 den Suedatlantik von Namibia aus in 100 Tagen alleine mit einem Spezialruderboot ueberquerte. Detailbesessener Planer, der er ist, konnte er nicht anders als seine Fahrt an der Praia da Espera zu beenden.
Noch ein wenig weiter nach Sueden folgt der fuenfte Strand, die Praia do Peru. Dieser Strand findet seine Liebhaber unter den Surfern und den Freunden eines romantischen Sonnenuntergangs, wenn die Sonne - mit den letzten Surfern noch im Meer - jamborot mitten in den Kokus-Palmen untergeht.
Ausser den Straenden gibt es noch den See Guarajuba und den See Velado mit einer Halbinsel, der Ilha do Meio, zwischen beiden. Wer einen guten Spaziergang in einer schon fast laendlichen Landschaft mit den Seeen schaetzt, kommt hier auf seine Kosten.
Dank des fast immer vorhandenen Meereswindes ist die Praia da Espera geeignet fuer Segelsporte. Gleichzeitig bietet der Wind eine wohltuende Erfrischung an heissen Tagen.
Gegenueber von Itacimirim, auf der anderen Seite der Kokus-Strasse, befindet sich der Ort Pojuca, mit kleinen Restaurants und Geschaeften. Eine Spazierfahrt fuehrt durch den Ort hindurch zu einem verspielten Wasserfall, Cascatinha dos Prazeres genannt. Hier kann man im schattigen Gruen bei einem kuehlen Bier sitzen und - je nach Jahreszeit - die koestlichen Fluss-Langusten, Pitu genannt, essen. |

Mangroven am Pojuca-Fluss

Praia da Espera

Praia da Espera bei Vollmond |

Praia do Peru – Surfer bei Sonnenuntergang |
Itacimirim – Praia da Espera
Mir kam der Gedanke zu dichten
mir kam der Gedanke zu bleiben
ich dachte an das Rauschen des Meeres
und das Glitzern der Wellen,wenn der Abend kommt.
Mir kam der Gedanke an eine Liebschaft
zwischen der Stille des Mondes
und dem Rauschen des Meeres
das Meer weinend und der Mond unermuedlich leuchtend,
der Mond kommend und gehend,
es gibt keinen besseren Ort;
Mir kam der Gedanke zu dichten
mir kam der Gedanke zu bleiben
an diesem herrlichen Ort.
Iolanda D. Dreschers
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